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Schwerstkranke Menschen sollen selbst bestimmen können, wie und wo sie ihre letzte Lebenszeit verbringen. Daraus leitet sich unsere Arbeit ab: Wir koordinieren Versorgung so, dass sie zu den Menschen passt — nicht umgekehrt.
Wir vernetzen ärztliche Versorgung, Pflege, Hospizarbeit und Therapie zu einem Versorgungsnetzwerk in Norderstedt und Hamburg. Über die SAPV-Gesamtzulassung steuern wir die spezialisierte Palliativversorgung — verlässlich, koordiniert und so unbürokratisch wie möglich.
Qualität in der Versorgung beginnt mit qualifizierter Führung. Unsere Leitung verfügt über die staatliche Anerkennung als Leitung in Einrichtungen, Diensten und Krankenhäusern (Niveaustufe Vertiefung, 1.200 Std.) – die Grundlage für verantwortungsvolle Steuerung im Gesundheitswesen nach dem Hamburgischen Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetz.
Wer schwerstkranke und sterbende Menschen begleitet, braucht mehr als pflegerisches Können. Unser Team hat die anerkannte Palliative-Care-Fortbildung (160 Unterrichtsstunden) gemäß § 39a SGB V absolviert – mit Schwerpunkten auf Schmerztherapie, Symptomkontrolle, Angehörigenarbeit und dem würdevollen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer.
Fachliche Exzellenz entsteht durch strukturierte Weitergabe von Wissen. Mit der berufspädagogischen Zusatzqualifikation als Praxisanleiter*in (304 Unterrichtseinheiten) sichern wir die fundierte Anleitung im Alltag – nach den Vorgaben des Pflegeberufegesetzes und der Richtlinie Praxisanleitung der Sozialbehörde Hamburg.
Komplexe Versorgungssituationen erfordern spezialisiertes Fachwissen. Unsere Qualifikation zur Pflegefachkraft für außerklinische Beatmung (120 Zeitstunden) folgt der Bundesrahmenempfehlung zur außerklinischen Intensivpflege nach § 132l Abs. 1 SGB V – mit Berücksichtigung aller Altersgruppen von der Pädiatrie bis zur Geriatrie.

Franziska Amaral arbeitet seit vielen Jahren in der Pflege und Palliativversorgung — als staatlich anerkannte Einrichtungsleitung und Pflegefachkraft mit Spezialisierung auf Palliative Care. 2026 hat sie AmaCura gegründet, aus der Überzeugung, dass gute Versorgung mehr braucht als Medizin und Pflege.
Gründerin & Geschäftsführerin

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Wir wahren Würde und begegnen Menschen achtsam.

Wir sind erreichbar, klären Wege und geben zuverlässige Rückmeldung.
Wir teilen Wissen, reflektieren Fehler und verbessern uns gemeinsam.
Wir begegnen uns auf Augenhöhe, achten Vielfalt und handeln vereint.
Eine gemeinsame Sprache statt Fachjargon und Missverständnisse.
Teamgeist schlägt Einzelleistung und Silodenken.
Palliativversorgung heißt nicht „nur am Ende“. Es bedeutet, schwere Beschwerden zu lindern und Lebensqualität zu sichern, wenn eine Erkrankung nicht mehr heilbar ist. Im Mittelpunkt stehen Würde, Selbstbestimmung und das, was dem Menschen gerade wirklich hilft.
Je nach Bedarf koordinieren wir das passende Team: eine palliativmedizinisch qualifizierte Ärztin oder ein Arzt, eine Pflegefachkraft mit Palliative-Care-Weiterbildung, bei Bedarf Therapeut:innen oder ehrenamtliche Hospizbegleiter:innen. Sie sind nicht alle gleichzeitig vor Ort — wir steuern, was wann gebraucht wird.
SAPV bedeutet spezialisierte ambulante Palliativversorgung — gesetzlich verankert in §37b SGB V. Sie greift, wenn die Erkrankung weit fortgeschritten und die häusliche Versorgung besonders aufwendig ist. Verordnet wird sie durch die behandelnde Ärztin oder den Arzt; die Kosten übernimmt die Krankenkasse.
Für Sie und Ihre Angehörigen entstehen keine direkten Kosten. Die Krankenkassen übernehmen die Versorgung — bei der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) auf Grundlage von §37b SGB V. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung, die wir gemeinsam mit den behandelnden Ärzt:innen klären.
Über drei Wege: klare Aufnahmekriterien für jeden Partner (z.B. Palliative Care nach §39a SGB V, 24/7-Erreichbarkeit), regelmäßige Qualitätszirkel und Fortbildungen sowie eine strukturierte Koordination zwischen allen Beteiligten.