
Wir besprechen gemeinsam die Versorgungssituation, prüfen den Bedarf im palliativen Kontext und klären, welche pflegerischen Maßnahmen sinnvoll eingebunden werden können.
Wir definieren gemeinsam Versorgungsziele, stimmen Umfang und Häufigkeit der Pflege ab und planen Einsätze im Austausch mit Ärzt:innen und dem SAPV-Team.
Wir halten Sie über Veränderungen informiert, passen Maßnahmen an und sorgen für kurze, zuverlässige Kommunikationswege im gesamten Netzwerk.
Wir koordinieren Abläufe, Prioritäten und beteiligte Dienste. Sie können sich auf die pflegerische Begleitung konzentrieren.
Ein palliativer Versorgungsbedarf liegt vor, wenn eine nicht heilbare, fortschreitende und lebenslimitierende Erkrankung besteht und die Symptomlast (z. B. Schmerzen, Atemnot, Angst) zunimmt. Spätestens bei komplexen Symptomen, häufigen Krisen oder Unsicherheiten im Umgang mit der Situation sollte eine Kontaktaufnahme erfolgen – nicht erst in der letzten Lebensphase.
Der Pflegedienst ist ein zentraler Versorger und übernimmt u. a.:
Die pflegerische Expertise ist unverzichtbar für eine gute palliative Versorgung.
Ein Pflegedienst braucht mindestens 1 Fachkraft mit abgeschlossener PalliativCare Weiterbildung, 24 Stunden Rufbereitschaft, Empathie und Erfahrungen im Krisenmanagement.
Im Rahmen der SAPV stellt das Palliativnetz eine 24-Stunden-Rufbereitschaft zur Verfügung. In palliativen Krisen ist nicht automatisch der Rettungsdienst zuständig. Ziel ist es, Krankenhausaufnahmen zu vermeiden und die Versorgung zu Hause sicherzustellen.