Pflegedienste

Gemeinsam für eine sichere Versorgung zu Hause

Pflegedienste sind zentrale Partner in der palliativen Begleitung. Als Netzwerk unterstützen wir Sie mit klaren Strukturen, abgestimmten Abläufen und schneller Rücksprache, damit komplexe Situationen im häuslichen Umfeld gut getragen werden können.

Leistungen

Wann Sie uns einbinden sollten

Komplexe Versorgungs­situationen

Pflegedienste werden eingebunden, wenn Symptome, Pflegeaufwand oder Belastungen eine enge Abstimmung mit Ärzt:innen und SAPV-Team erfordern.

Sicherstellung der Häuslichkeit

Gezielte pflegerische Maßnahmen stabilisieren den Alltag, fördern Sicherheit und unterstützen den Verbleib im vertrauten Zuhause.

Ein Fall wird komplex? Wir koordinieren Abstimmung, Rollen und nächste Schritte.
Jetzt Partner werden

Symptom­orientierte Pflege

Pflegedienste tragen entscheidend zur Linderung von Beschwerden bei und unterstützen die Umsetzung palliativer Behandlungspläne.

Unterstützung für Angehörige

Pflege vermittelt Sicherheit, zeigt Entlastungsmöglichkeiten auf und stärkt Familien im Umgang mit der Situation zu Hause.

Beobachtung & Rückmeldung

Regelmäßige Einschätzungen, Rückmeldungen und Beobachtungen aus der Pflege fließen direkt in die palliative Steuerung mit ein.

Vorteile

Warum sich die Zusammen­arbeit für Sie lohnt

Klare Teamabstimmung

Pflegedienste werden transparent eingebunden, damit Abläufe sicher, nachvollziehbar und koordiniert bleiben.

Verlässliche Informationen

Sie erhalten relevante Fallinformationen, um Pflegeeinsätze zielgerichtet und gut vorbereitet durchzuführen.

Strukturierte Zusammenarbeit

Klare Wege, feste Ansprechpartner und abgestimmte Zuständigkeiten erleichtern die tägliche Versorgung.

Planbare Pfleeinsätze

Einsätze werden im Netzwerk abgestimmt, damit Häufigkeit und Priorität realistisch und machbar bleiben.

Stärkung der Pflegekompetenz

Ihre Expertise wird aktiv eingebunden, wertgeschätzt und wirkt direkt auf die Symptomführung ein.

Reibungslose Kommunikation

Kurze Rückmeldewege, klare Absprachen und zuverlässige Erreichbarkeit unterstützen eine sichere Versorgung.

Ablauf

3 einfache Schritte

01

 Anfrage & Situationsklärung

Wir besprechen gemeinsam die Versorgungssituation, prüfen den Bedarf im palliativen Kontext und klären, welche pflegerischen Maßnahmen sinnvoll eingebunden werden können.

02

Ziele & Einsatzplanung

Wir definieren gemeinsam Versorgungsziele, stimmen Umfang und Häufigkeit der Pflege ab und planen Einsätze im Austausch mit Ärzt:innen und dem SAPV-Team.

03

Laufende Abstimmung

Wir halten Sie über Veränderungen informiert, passen Maßnahmen an und sorgen für kurze, zuverlässige Kommunikationswege im gesamten Netzwerk.

Partner werden

Gemeinsam Versorgung stärken

Kontaktieren Sie uns

040 334 687 680
Mo. - Fr.: 09:00-17:00
palliativ@ama-cura.de
Häufig gestellte Fragen

Ihre Fragen, unsere Antworten

Schreiben Sie uns immer gerne bei weiteren Fragen. Wir kommen schnell auf Sie zurück.

Wer übernimmt die Koordination der Einsätze?

Wir koordinieren Abläufe, Prioritäten und beteiligte Dienste. Sie können sich auf die pflegerische Begleitung konzentrieren.

Wann sollte ein Pflegedienst an ein Palliativnetz oder einen SAPV-Dienst denken?

Ein palliativer Versorgungsbedarf liegt vor, wenn eine nicht heilbare, fortschreitende und lebenslimitierende Erkrankung besteht und die Symptomlast (z. B. Schmerzen, Atemnot, Angst) zunimmt. Spätestens bei komplexen Symptomen, häufigen Krisen oder Unsicherheiten im Umgang mit der Situation sollte eine Kontaktaufnahme erfolgen – nicht erst in der letzten Lebensphase.

Welche Aufgaben hat der ambulante Pflegedienst im Palliativnetz?

Der Pflegedienst ist ein zentraler Versorger und übernimmt u. a.:

  • Grund- und Behandlungspflege
  • Beobachtung von Symptomen
  • frühzeitige Krisenwahrnehmung
  • Rückmeldung an das Palliativteam
  • Begleitung von Angehörigen

Die pflegerische Expertise ist unverzichtbar für eine gute palliative Versorgung.

Welche Voraussetzungen brauche braucht ein Pflegedienst, um in der SAPV tätig zu sein?

Ein Pflegedienst braucht mindestens 1 Fachkraft mit abgeschlossener PalliativCare Weiterbildung, 24 Stunden Rufbereitschaft, Empathie und Erfahrungen im Krisenmanagement.

Was tun wir bei akuten Verschlechterungen außerhalb unserer Einsatzzeiten?

Im Rahmen der SAPV stellt das Palliativnetz eine 24-Stunden-Rufbereitschaft zur Verfügung. In palliativen Krisen ist nicht automatisch der Rettungsdienst zuständig. Ziel ist es, Krankenhausaufnahmen zu vermeiden und die Versorgung zu Hause sicherzustellen.